Licht in der Relativitätstheorie

Alles ist relativ

Nachdem wir im vorherigen Kapitel zur Relativitätstheorie die Bewegung eines fliegendes Gegenstandes beschrieben haben, betrachten wir jetzt das Verhalten des Lichtes:

Nun behauptet Einstein in seiner 2. Prämisse jedoch, dass sich ein Photon aus einer Lichtquelle anders verhält als der Gegenstand, den wir aus dem Auto geworfen haben. Nach Einstein sehen sowohl wir als auch der Beobachter das Licht mit einer Geschwindigkeit von ca. 300000 km/s an uns vorbeifliegen. Dies widerspricht unserer täglichen Beobachtung. Da Einstein keinerlei experimentelle Erfahrung zu dieser These gemacht hat, ist diese Erkenntnis bemerkenswert.

Erst 8 Jahre nach Aufstellung seiner Prämisse konnten Astronomen die Richtigkeit seiner These tatsächlich an sogenannten Doppelsternen beobachten.

Vereinfacht haben wir Einsteins Vorstellungen als Licht welches von einer Rakete aus gestrahlt wird dargestellt.

Rakete auf dem Landeplatz

Rakete auf dem Landeplatz:

Die Rakete steht auf dem Landeplatz still. Sowohl der Beobachter neben der Rakete, als auch der Kosmonaut in der Rakete sehen das Photon mit 300 000 km/s fliegen.

Fliegende Rakete

Fliegende Rakete:

Obwohl die Rakete mit 250 000 km/s durch den Weltraum fliegt, sieht der Beobachter das Photon nicht mit 550 000 km/s fliegen, sondern wie der Kosmonaut in der Rakete mit 300 000 km/s.

Geschwindigkeit des Lichtes

Die Lichtgeschindigkeit ist nach Einstein eine Konstante; weiter zur Lichtgeschwindigkeit ...